Hartmetall (Wolframkarbid-Kobalt)
Verbundwerkstoff aus Wolframkarbid-Partikeln (WC), die durch Kobalt (Co) gebunden sind. Es ist das dominierende Substrat moderner Schneidwerkzeuge.
Hartmetall, auch WC-Co oder Widia genannt, wird durch Pulvermetallurgie hergestellt: WC-Körner (1–5 µm) werden gepresst und mit 6–15 % Kobalt als Bindemittel gesintert. Ergebnis: Härte ~1600 HV, Verschleißfestigkeit 5–10 Mal höher als HSS.
Warum Einsparungen wichtig sind
Wolfram gilt als kritischer Rohstoff (EU, USA, Japan). Etwa 80 % der weltweiten Raffinierung konzentriert sich auf ein einziges Land. Kobalt hat 70 % der Reserven in einer einzigen Region (DRK). Jedes Gramm vermiedenes Hartmetall ist ein geopolitischer und ökologischer Gewinn.
Das Hanna HR® System nutzt Hartmetall nur für die austauschbare Schneidplatte (wenige Gramm) — nicht für den gesamten Werkzeugkörper. Ergebnis: bis zu −85 % Hartmetallverbrauch in der Serienproduktion.